Nicht nur für Spielzeuge gelten Grenzwerte für Schadstoffe, sondern auch für Textilien, Bekleidung und Lederprodukte.

Jeder Hersteller sollte sich mit den Vorgaben des Gesetzgebers für sein eigenen Produkte auskennen. Vor allem sollten in Produkten für Kinder und Babys keine Stoffe enthalten sein, die Allergieen auslösen können oder sogar erbgutschädigend sind.

Die Liste der kritischen Stoffe ist riesig groß. Oft können Händler keine Auskunft geben, ob die von ihnen angebotenen Rohstoffe (Stoff, Leder) für Baby- und Kinderkleidung geeignet sind bzw. die strengen Richtlinien erfüllen.

Der TÜV Rheinland® hat ein umfangreiches Dokument „Regelungen zu Schadstoffen in Textilien, Bekleidung und Lederprodukten“ herausgegeben, welche auf die einzelnen Schadstoffe, DIN-Normen und Gesetze näher eingeht:

https://www.tuv.com/media/germany/30_products/bekleidungundtextilien/Schadstoffinfo_Auszug.pdf

Grob orienterien kann man sich an der Bedarfsgegenständeverordnung, an REACH und am LFGB (Lebensmittel und Futtermittelgesetzbuch). Diese Verordnungen und Gesetze muss jeder beachten, der einen Bedarfsgegenständ herstellt, einführt und verkauft.

Spielzeug gilt übrigens auch als Bedarfsgegenstand.

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